Der Begriff der „Blühenden Landschaften“ war die bildhafte Vision des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl als ökonomische Zukunftsperspektive bzw. Versprechen für die Regionen in der ehemaligen DDR, den heutigen neuen Bundesländern.
Helmut Kohl verwendete den Begriff u.a. in seiner Fernsehansprache zur Einführung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland am 1. Juli 1990. Inzwischen bezeichnen die Medien weite Landstriche der ehemaligen DDR als ökonomische Steppe.
Mit den Mitteln des „sozialistischen Realismus“ (die von der SED propagierte Kunstform, die auf der Grundlage eines platten Naturalismus, Harmonie und Optimismus ausstrahlten, welcher die Kunst als Mittel zur Propagierung des stalinistischen Gesellschaftsverständnisses nutzte) wird das "Neue Zeitalter" menschenleer als poppig bunte Fassadenwelt dokumentiert.